Captcha:
Russisches Roulett mit Russischbrot
Die Angst vor Missbrauch und Manipulation
im Internet grassiert.
Immer häufiger wird die Nutzung von Foren, Gästebüchern oder die Teilnahme an Online-Umfragen zum
kognitiven Belastungstest.
Der Grund:
Captcha-Manie.
Mit sog. Captchas soll der automatisierte Zugriff z.B. durch Spambots verhindert werden.
Dadurch soll sichergestellt werden, dass es sich beim Interaktionspartner um einen realen Menschen handelt
(sog. Turing-Test).
Beispiel:

Das Problem: Auch für den normalen Internetnutzer stellen diese Zugangskontrollen zunehmend Barrieren dar –
von wegen: Barrierefreiheit.
Nicht immer erscheint die Lösung so einfach wie hier:

könnte stehen für: EtRETC
oder z.B.

könnte stehen für: XCW4WS – oder vielleicht
doch eher für: xCW4Ws….
oder für: XCW4Ws
oder für: xCW4WS.
Es geht noch besser – eine Sammlung besonders gelungener Exemplare:



Haben Sie jeweils alle Zahlen/Buchstaben entdeckt?
Sind Sie wirklich sicher?
Und wenn Sie glauben, einen Buchstaben erkannt zu haben – welchen? – und: handelt es sich dabei um den entsprechenden Klein- oder Großbuchstaben?
Es macht wirklich Spaß – hat man alle Sinne beisammen, kann man die Aufgabe lösen und endlich auf das entsprechende Websiteangebot zugreifen.
Hat man schlecht geschlafen und kann noch nicht so richtig geradeaus schauen – Pech.
Neues Spiel – neues Glück. Irgendwann klappt’s bestimmt.
Vielleicht sollte man die Idee für den Einsatz im wahren Leben aufgreifen und unsere Briefkästen vor unliebsamen Werbesendungen schützen:
Man kaufe eine Tüte frischen Russischbrots, trete kurz und kräftig darauf herum und
reiche die Tüte dem Postzusteller.
Der muss dann in einem einmaligen Versuch ein zuvor genanntes Losungswort aus der Menge der verbliebenen ganzen (unbeschädigten) Buchstaben bilden, z.B:

Schafft er’s nicht, bleibt die Werbung außen vor.
Problem erkannt – Gefahr gebannt.

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Am 21. November 2007 um 16:42 Uhr
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