Bestellt und nicht abgeholt?

Da wird einem doch geradzu schwindelig.
Angesichts der Vielzahl immer neuer Angebote von Telefonanbietern etc. ist man schon mal beeindruckt und möchte gleich loslegen.
Gibt es da vielleicht einen günstigeren Tarif?
Oder einen schnelleren Internetzugang?
Doch vor den Spaß hat der Herr den Schweiß gesetzt - will heißen: erst mal schauen, ob die entsprechenden Anschlussvoraussetzungen gegeben sind. Meist sieht das etwa so aus:

Verfügbarkeitsprüfung

Ich hatte mir auch mal den Spaß erlaubt. Und siehe da.
Das Ergebnis der Überprüfung lautete nicht etwa: “Herzlichen Glückwunsch. Ihr gewünschter Anschluss kann vorgenommen werden.” Auch keine ähnliche Formulierung.
Und auch nicht: “Leider ist der von Ihnen gewünschte Anschluss derzeit noch nicht möglich.”

Statt dessen erschien eine Art Bestellformular.
Wie? Was denn nun? Geht’s nun oder geht’s nun nicht?
Was bitte schön soll ich denn bestellen? Ich wollte doch nur …

Egal. Das Ergebnis der Verfügbarkeitsprüfung sah jedenfalls so aus:
Ergebnis der Prüfung: Bestellformular

Also so ist das - der potentielle Kunde soll zunächst mal etwas sichern - seinen Anschluss. Mmmh.

Was könnte das für meine Sonntagsbrötchen und den neuen Bäcker um die Ecke bedeuten?
Vielleicht muss ich zunächst fragen, ob er überhaupt Brötchen backt.
Anschließend wird er verlangen, dass ich meine Sonntagsbrötchen vorbestelle.
Also gut. Und dann?
Dann bestelle ich also, um anschließend von ihm zu erfahren, dass er mir die Brötchen erst liefern kann, wenn sein Ofen geliefert wurde.

Schöne Aussichten.
Wenn da mal nicht jemand anders die Brötchen verdient.

na jamäßiggutsehr gutherausragend (1 Stimmen, Durchschnitt: 2 von 5)
laden ... laden ...

Einen Kommentar schreiben


[x]
per email an:
speichern & weitersagen - powered by JottsPlugs