6. November 2008 von ZadA
Gucken Sie noch oder bauen Sie schon zusammen?
Ein traditionsreiches Unternehmen verkauft seit Jahren erfolgreich Rätsel – dazu gibt’s Möbel.
Dabei wird stets Wert auf gutes Design gelegt – in allen Bereichen?
Wenden wir uns dem Lehrmaterial eines „Aufbau“-Kurses eines solchermaßen angehenden Möbeltischlers zu:
Das skizzenhafte Anschauungsmaterial (Malen nach Zahlen) erfordert volle Aufmerksamkeit und Konzentration, besticht aber durch konkrete Handlungsanweisungen. Tu zunächst dies, dann das, aber auf keinen Fall so!
Doch schon bald ergeben sich Fragen:
Ist das nun die Schraube X oder der Stift Y, Rückwand oder Vorderwand, oben oder unten?
Es schwinden die Sinne. Der Wahrnehmungsapparat ist aufs höchste gefordert – und manchmal getäuscht.
Nach einigem Schwitzen die Erkenntnis:
Probieren geht über Studieren.
Und - des Rätsels Lösung:
Ich Kann Es Auch.
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30. September 2008 von ZadA
zum Homunculus
Oder:
Von der Architektur menschlicher Anatomie zur Anatomie menschlicher Architektur.
Der Stadtplaner liefert das Skelett, die Infrastruktur.
Der Architekt kümmert sich um die äußere Erscheinung.
So weit -
Norman Foster.
In einem beachtenswerten
Interview mit der Wochenzeitung „
Die Zeit“ (Nr. 35/2008) hat Foster zudem die Bedeutung psychologischer Faktoren für die Realisierung menschlicher Architektur hervorgehoben.
Danke dafür!!
Was fehlt? – Ach ja, er vergaß:
Das Hirn!
Den Geist!
Kurz – die Implementierung der Anwendersoftware!
Übrigens:
Darum kümmert sich der Architekturpsychologe.
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4. September 2008 von ZadA
… oder des Zeitgeistes?
Spätestens wenn IKEA den Retrolook von Melitta Bentz übernimmt und gelochte Blechdosen mit Löschpapier verkauft, erhält das Thema neuen Schwung.
Unterstützen wir bis dahin Thorsten Wilhelm, der zwischenzeitlich – im Rahmen intensiver Gebrauchstauglichkeitstests – sein ganzes „Pulver verschossen“ haben dürfte und in seinem Blog zum Sammeln von „Top Flops“ der Gebrauchstauglichkeit aufruft (http://www.usabilityblog.de/2008/09/warum-ich-melitta-cafe-auslese-so-mag/).
- Prima Idee.
Mmmh.- Ich glaube, dem Aufruf schließe ich mich an.
Top Flops und saure Drops - die ungefilterte Wahrheit:
“Tee, Kaffee und Leckerli bringen den Bürger ums Äckerli.”
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29. August 2008 von ZadA
Es ist Zeit. Zeit für ein Zeichen!
Daher, und - in memoriam Konrad Lorenz, Nils Holgersson und Martin, eine vorgezogene Herbstreise:
Es ist November, kurz vor – Martins Tag.
Ein Schlüsselreiz für Martin, der beim ihm instinktiv den Wunsch auslöst, mal wieder Urlaub zu machen:
Martin geht lastminute an den start und sucht verzweifelt einen fly: bei neckermann.
„Gans doll“ - Konrad Lorenz hätte sicher seine Freude gehabt.
„Don’t think aloud - immer dieser Mecker-Mann“,
denkt man hingegen bei neckermann,
„Usability - ist doch ein Kinderspiel!“.
Gebe an: von wo nach wo und wer und wann?
Memory – es sollte schon passen.
Und merke:
Passt’s nicht, beginne wieder von vorn.
Ein Wichtelmann, wer Böses dabei denkt.
Und Nils, der den Braten bereits riecht,
mahnt noch – Last-Minute in letzter Minute!
- zu spät, aus und vorbei
oder wie ein georgisches Sprichwort sagt:
„Die Küken zählt man erst im Herbst.“
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21. August 2008 von ZadA
Betrachtet man die Online-Portale mancher Online-Shops, so scheint diese Gleichung zumindest in deren Augen immer noch aufzugehen.
Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir, wusste schließlich schon
Seneca.
Der wusste zwar nichts vom Internet – aber umso mehr vom Leben:
“…sie sind Sklaven - sie sind Menschen […] gerne habe ich von denen erfahren [,…,] dass du mit deinen Sklaven freundlich umgehst.“
Ein Umstand, den manche Webanbieter bei der Bewertung der Nutzerfreundlichkeit ihrer Website ins Kalkül zu ziehen scheinen.
Blöd nur, dass sie bei Ihrer Interpretation die falschen Schlüsse ziehen.
Ist die Nutzerfreundlichkeit einer Website nur schlecht genug, bringt die Masse – den Profit.
Im Ergebnis:
(Nutzer-Freundlichkeit) x (Nutzer-Freundlichkeit) = Nutzerfreundlichkeit
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